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1886: Die Geburtsstunde des besten Whiskys im Tal
Im September 1886, nachdem er jahrelang von seinen 100 £ Gehalt im Jahr für das Hüten von Vieh gespart hatte, erfüllte sich William Grant seinen Traum, den «besten Whisky des Tals" zu brennen. Er kaufte gebrauchte Geräte und Land nahe dem Fluss Fiddich in Speyside. Dort errichtete er mit blossen Händen zusammen mit seiner Familie die Glenfiddich-Destillerie. Die Kosten für diese Unternehmung betrugen 800 £. An Weihnachten 1887 floss der erste Glenfiddich Whisky aus der Brennblase.
1892: Die Wettbewerber schenken William Grant Beachtung
Angeregt von William Grants Erfolg schossen bald andere Brennereien aus dem Boden. Als Reaktion darauf erwarb Grant mehr Land und Wasserrechte, und 1892 wurde der einstige Viehhirte des Herzogs von Fife Herr über dessen Schloss - Balvenie. Er gestaltete daraus seine zweite Destillerie (diesmal konnte er sich sogar bezahlte Arbeitskräfte leisten). Sie ist noch heute die einzige Brennerei der Highlands mit eigenem Gersteanbau.
Ebenfalls kaufte William Grant den ganzen Hügel um seine Destillerien, um für immer die Wasserrechte an der eigenen Rhobbie Due Quelle zu sichern. Dies gewährleistet Glenfiddich noch heute, während dem ganzen Herstellungsprozess immer das gleiche Quellwasser zu verwenden - auch bei der Flaschenabfüllung, was zusammen mit Balvenie einmalig bei Malt Whiskies ist.
1920er: Prohibition schwächt Verkaufszahlen
Eine Reaktion auf das Kriegsende war die Prohibition. Obwohl sie zur Entstehung von illegalen Aktivitäten führte, wurde sie erst 1933 aufgehoben. Auch Schottland führte sie 1920 ein. Die Verkaufszahlen stürzten ins Bodenlose. Nur sechs Destillerien blieben offen - darunter Glenfiddich und Balvenie. Als William Grant am 5. Januar 1923 starb, hinterliess er ein international renommiertes Unternehmen.
1930er: Das Überleben der grossen Depression
Während der Prohibition erhöhte die Familie Grant die Produktion, um sich für die Öffnung des Marktes zu wappnen. Das war riskant, aber klug. Als 1927 Norwegen die Prohibition widerrief, reiste Grant Gordon 1929 dorthin, um neue Beziehungen aufzubauen. Nach 1933 wurden die Whiskys der Familie Grant zum Renner. Als der letzte von William Grants Söhnen, Dr. Alexander Grant, 1936 starb, wurde William Grant Gordon zum Vorsitzenden. Die dritte Generation der Familie führte nun das Unternehmen.
1939-45: Der Zweite Weltkrieg
In Folge der Bombenangriffe war Whisky knapp und es herrschte Kohlemangel, der die Familie Grant dazu veranlasste, Torf zum Anfeuern zu verwenden. Das Ergebnis war ein rauchig-milder Geschmack, den Sie heute beim «Glenfiddich Caoran Reserve 12 Years" immer noch schmecken können.
1957: Die dreieckige Form wird zum Markenzeichen
In den 1950ern boomt der Whiskyverkauf. Die Familie Grant entschied sich für eine Innovation: Sie beauftragte Hans Schleger, den damals führenden Produktdesigner, eine neue Flasche zu entwerfen, die einzigartig war. Das Ergebnis: eine formschöne, dreieckige Flasche, die grösser und höher als die der Wettbewerber wirkt. Sie ist ausserdem sehr funktionell: Während eine runde die Hand öffnet und den Griff schwächt, umschliesst die Hand eine dreieckige Flasche mit festem Griff. Die Flasche war ein Durchbruch, sowohl im Design als auch im Marketing.
1963: Tuchfühlung mit den Nachbarn
Erstaunlicherweise war Glenfiddich der erste schottische Malt Whisky, der in England und Wales vermarktet wurde - sehr zur Belustigung der Wettbewerber, welche diesen Schritt belächelten. Als sich aber William Grant & Sons 1963 nach Süden hin orientierte und dort im Alleingang den Markt für Single Malt Scotch Whisky schuf, waren es wieder einmal die Wettbewerber, die nachziehen mussten. Dies ist auch der Grund dafür, warum Glenfiddich heute in den meisten Ländern dieser Welt sehr breit distribuiert ist... er war praktisch in allen Ländern der erste Single Malt überhaupt und ohne falsche Bescheidenheit kann gesagt werden, dass Glenfiddich den weltweiten Boom der Single Malts ausgelöst und geprägt hat.
1974: Königliche Auszeichnung
Am 18. September 1974 erhielt das Unternehmen den «Queen's Award to Industry for Outstanding Export Achievement" für seine herausragenden Exporterfolge - als erstes und einziges schottisches Whiskyunternehmen, das je diese renommierte und begehrte Auszeichnung bekommen hat.
2001: Der älteste und zugleich teuerste Whisky der Welt
Der Glenfiddich 1937 wird abgefüllt und ist damit der älteste und mit nur 61 Flaschen zugleich einer der rarsten schottischen Whiskys der Welt. Mit einem Verkaufspreis von CHF 25'000 war dieser auch der teuerste je abgefüllte Whisky.
2002: The most unusual Gin
Hendrick's Gin wird in den USA eingeführt und wird sogleich mit Auszeichnungen überhäuft - nebst dem Flaschendesign wird vor allem der «most unusual" Geschmack des Super-Premium Gins prämiert: Gemäss Wall Street Journal ist der Gurkengin der «most flavorful" Gin. Auch in der Schweiz - per 2005 eingeführt - kommen die Medien ins Schwärmen. Zum Beispiel NZZ am Sonntag: «Wer Gin gerne hat, muss den degustiert haben."
2003: Der Beste der Besten
«Glenfiddich 40 Years" wird von der Branchenbibel Whisky Magazine als der «Beste der Besten" gefeiert, nachdem ihn 75 Experten aus drei Kontinenten zum besten Single Malt der Welt erklärten.
2005: Distiller of the Year
Die hohe Qualität von Glenfiddich wurde nicht nur mit dem 40jährigen bestätigt, sondern auch durch die vielen Auszeichnungen für die Standard Range - auch im Jahre 2005 war Glenfiddich der am meisten prämierte Whisky:
Die unabhängige Destillerie William Grant & Sons hat an der «International Wine & Spirit Competition" neun Gold Medaillen gewonnen, inklusive sieben «Best in Class". Die International Wine & Spirit Competition gilt als der wichtigste Anlass dieser Art. Nebst der Rekordauszeichnung aller Whisky-Destillerien von 30 Medaillen wird William Grant's bereits zum 5. Mal zusätzlich mit dem begehrten «Distiller of the Year 2005" ausgezeichnet.
Total gewann William Grant & Sons 25 Auszeichnungen - 9 x Gold, 14 x Silber und 2 x Bronze - für seine Scotch Whisky Range (Glenfiddich, The Balvenie und Grant's).
2006: Wieder die meistprämierten Scotch
Nach dem äusserst erfolgreichen Jahr 2005 werden die Marken von William Grant's 2006 mit noch mehr Goldmedaillen ausgezeichnet. Auch 2006 bleiben Balvenie und Glenfiddich die meistprämierten Single Malts. An der International Spirits Competition gewann Balvenie von allen Spirituosen Marken zum ersten Mal 5 Goldmedaillen und somit am meisten in einem Jahr.
Bereits zum 6. Mal ist William Grant's zwei Jahre hintereinander «Distiller of the Year". Beides ist neuer Rekord.
Zusätzlich wird Glenfiddich von den Konsumenten in England - als erste Spirituosen Marke überhaupt - zu den 10 beliebtesten Marken Englands gewählt.
2007: ... und einer neuer Rekord von 13 Goldmedaillen
Im 2007 verbuchte William Grants wieder einen neuen Rekord: Noch nie gewann eine Destillerie 13 Goldmedaillen an der «International Wine & Spirits Competition" (IWSC). Somit festigt William Grant's mit seiner Marken Glenfiddich, The Balvenie, Grant's und Hendrick's seine Stellung als weltweit meistprämierte Destillerie.
www.glenfiddich.com